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Immobilien in Dortmund, 2948 Ergebnisse

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Leben in der grünen Ruhrgebietsmetropole
Dortmund gliedert sich in zwölf Stadtbezirke mit jeweils eigenem Charme und Besonderheiten. Die Dortmunder Innenstadt wurde zwar im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) fast vollständig zerstört, dennoch sind in den anderen Stadtvierteln eine große Zahl von Altbauten erhalten geblieben, sodass die Metropole durchaus attraktive Wohngebiete vorzuweisen hat. Die Stadt verfügt über viele alte Parks und Naturflächen, die trotz der zunehmenden Zersiedlung zum Großteil erhalten geblieben sind, wie der 1897 entstandene Kaisergarten oder der bereits 1811 angelegte Westpark.

Aplerbeck liegt ungefähr acht Kilometer von der Dortmunder Innenstadt, nachdem 2001 die Ortsdurchfahrt für den Durchgangverkehr gesperrt wurde, hat sich hier ein attraktives Viertel mit Cafés, Gaststätten, Restaurants und vielen Einkaufsmöglichkeiten entwickelt. Der Park mit dem barocken Wasserschloss Haus Rodenberg von 1698 ist ein idealer Ort zum Entspannen. Ländlich geprägt gehört Aplerbeck zu den begehrten und sicheren Wohngebieten Dortmunds, genau wie das nordöstlich davon gelegene Brackel mit seinen Eigenheimen und den hochwertigen Wohnungen. Gelegen an der alten Salzstraße verfügt der Stadtbezirk über attraktive Freizeitangebote, wie Reiterhöfe, Golfplätze oder Sportanlagen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Pferderennbahn, die auch viele Fremde zu ihren Veranstaltungen zieht.

Das Kreuzviertel (Innenstadt-West) mit seinen Gründerzeitbauten, erstellt zwischen 1904 und 1908, war ursprünglich ein reines Beamtenviertel und wird auch heute noch von der oberen Mittelschicht bevorzugt. Durch die Nähe zur Universität und der Fachhochschule lieben es allerdings auch Studenten, was sich in dem regen Nachtleben und der attraktiven Kneipenszene widerspiegelt. Die Dortmunder Gerichte befinden sich traditionell im Kaiserviertel (Innenstadt-Ost), was sich auch in der Wohnqualität zeigt. Hier sind wunderschöne Unternehmervillen aus der Gründerzeit sowie alte Bürgerhäuser in hervorragendem Sanierungszustand. Zum Innenstadtbereich gehört auch das Brückenstraßenviertel, ein Bezirk mit einem vorkriegszeitlichen Straßennetz. In diesem Bereich spielt sich das Dortmunder Nachtleben ab, mit Kinomeile und Diskotheken sowie Konzerthäusern, tagsüber ist das Brückenstraßenviertel eine stark frequentierte Einkaufsstraße. Wohnungen sind hier begehrt und nicht unbedingt besonders günstig. Die Nordstadt (Innenstadt-Nord) hingegen wird zu den Wohngegenden von Dortmund gerechnet, die als sehr unattraktiv gelten. Die an sich hübschen Arbeiterhäuser aus der Zeit zwischen 1858 und 1913 sind mit über fünfzig Prozent von Einwanderern aus Südosteuropa und Asien belegt, die Nähe zum Hauptbahnhof macht sich eben falls bemerkbar.

Das nordwestlich der Innenstadt gelegene Mengede setzt sich aus mehreren alten Ortsteilen zusammen, was sich auch im Stadtbild zeigt. Das Wohngebiet ist zwar dicht bebaut, aber historisch gewachsen, die Bebauung reicht von Kleingärten über Einfamilienhäuser bis zu alten und neuen Wohnblocks sowie Fachwerkhäusern im Ortskern. Mengede ist ein beliebter und agiler Stadtbezirk, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen. Das östlich von Menede gelegene Scharnhorst dürfte der faszinierendste Stadtbezirk sein - eine Mischung aus historischen Wohn- und Industriebauten, landwirtschaftlichen Gehöften, Neubauten und Einfamilienhäusern. Scharnhorst gilt zwar als einigermaßen attraktive Wohngegend, doch sind sozial Spannungen zu spüren, auch finden sich hier die Mülldeponie und die Kläranlage sowie die A2 nach Berlin. Im Gegensatz bietet der Stadtbezirk mit seinen grünen Freiflächen und der Talsperre auch einen hohen Freizeitwert, sodass sich so mancher Dortmunder dort trotz der Nachteile niederlässt.

Dortmund ist eine Stadt voller Gegensätze, modern, traditionell, technisch geprägt und dabei bürgerlich - je nach Stadtbezirk kann das Leben hektisch oder gemächlich, laut oder leise verlaufen. Die Metropole hat sich von der schmutzigen Einheitsstadt der Montanindustrie zu einem lebenswerten Ort gemausert.
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